Schröpfen

Schröpfen ist ein fester Bestandteil der chinesichen Medizin aber wurde auch von vielen alten Kulturen in Ägyten, Griechenland, Afrika und in Nord- und Sudamerika angewandt.   Beim Schröpfen werden Schropfköpfe auf die Haut gesetzt und ein Vakuum erzeugt.  Es ist wie eine Massage nur andersrum: statt mit Druck, werden die Muskeln, Haut und das Gewebe mittels Saugkräfte nach oben gezogen um das Bindegewebe  zu dehnen und  die lokale Durchblutung anzuregen.  Schröpfen bessert die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe an und löst Muskelverhärtungen und Verspannungen.

Bewährte Indikationen nach der DÄGfA (Deutsch ärtzegessellschaft für Akupuntur)

  • Lokale Lymphschwellungen, Verhärtungen (z.B. über LG 14 – Witwenbuckel)
  • Schmerzen des Bewegungssystems, insbesondere myofasziale Triggerpunkte und Muskelhartspann v.a. paravertebral, HWS-, Schulter-, Lenden- Becken- Hüft- Bereich
  • Menopause-Syndrom
  • Adjuvante Therapie bei akuten Verletzungen des Bewegungssystems
  • Viszerale Funktionsstörungen

Schröpfformen in meiner Praxis:

Feuerschröpfen (trocken): Mit einem brenenden Wattebausch wird die Luft in das Schröpfglas erwärmt und das Schröpfglas zügig auf die Haut platziert.  Beim abkühlen der Luft entseht ein Vakuum und das Glas saugt sich  an der Haut fest.  Die Schröpfköpfe werden für 10-20 Minuten an bestimmten Punkten aufgesetz.

Schröpfmassage: Hier wird die Haut mit einem hochwertigen Öl eingerieben und  die Schröpfköpfe werden während der Behandlung bewegt. Es ist eine sehr angenehme Massage die intensiver wirkt als das trockene Schröpfen oder eine normale Massage.

Ich setze Schröpfen oft in Kombination mit Akupunktur und Moxa ein, aber es ist auch in Einzeltherapie sehr wirksam,